Deutscher Verein Havanna

Paseo del Prado, Havanna

Paseo del Prado











GESCHICHTE:


Im 19. Jahrhundert kamen in mehreren Einwanderungswellen auch Deutsche nach Kuba. Im Jahre 1846 lebten in Havanna 156 Deutsche, davon 135 männlichen und 21 weiblichen Geschlechts. Die Mehrzahl der Deutschen waren Geschäftsleute, die im lukrativen Kolonialwarenhandel, insbesondere Tabak und Zucker investierten. Eine Zigarrenmarke trägt noch heute den Namen des deutschen Gründers H.Upmann seinerzeit angesehenes Mitglied des Deutschen Vereins in Havanna.

Gegründet wurde der Verein im Jahre 1861 - auf Initiative der Mitglieder der deutschen Wohlfahrtsgesellschaft - mit der Idee, eine gesellschaftlich-kulturelle Institution der Deutschen in Kuba zu schaffen. An der Gründungsversammlung nahmen 54 Deutsche teil. Der Verein wurde gemäss der seinerzeit unter der spanischen Kolonialverwaltung geltenden Zivilgesetze in das Vereinsregister eingetragen.

In den 143 Jahren seines Bestehens hat es in Kuba umwälzenden politische und soziale Ereignisse gegeben, welche die Aktivitäten des Vereins zeitweise stark beeinträchtigten, und unter anderem auch zu dem Verlust des Vereinshauses im Stadtteil Kohly in Havanna führten.

In den letzten Jahren erlebt der Verein eine neue Blüte, die sich in einer zunehmenden Anzahl der Mitglieder, im Januar 2005 waren es 120, und regelmässiger Zusammenkünfte und Aktivitäten manifestiert. (siehe Aktivitäten).